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Magic Giant

magic-giant-head

Mo, 25.09.2017

Einlass: 20:00

Beginn: 21:00

Folk Revival

In einem Mammutbaum an der Küste Kaliforniens; in einem Tunnel am Snoqualmie Pass; auf einer Flugzeuglandebahn in Marble, Colorado; auf einer wilden Gänseblümchenwiese in der Nähe von Crested Butte … das sind nur einige der Orte, wo das aus Los Angeles stammende Trio Magic Giant sein Debütalbum mit dem passenden Titel In The Wind (Washington Square/Razor & Tie) aufgenommen hat. Für Austin Bisnow (Gesang), Zambricki Li (Banjo, Violine, Mundharmonika) und Zang (Akustikgitarre Cello) war die Natur das inoffizielle vierte Bandmitglied. “Es war Fügung”, erinnert sich Zambricki. “Wir waren bei einer Reihe Festivals gebucht, die zufällig alle in besonders schönen Landstrichen stattfanden — Electric Forest, Wanderlust, Lightning in a Bottle”. So kauften die Musiker im Frühjahr 2016 einen Shuttlebus, bauten ihn in ein mit Solarkraft betriebenes Tonstudio um, stellten ein großes Bett mit einer fantastischen Federung hinein, und nannten ihn nach seiner Vollendung liebevoll Queen Elizabeth. “Zwischen den Auftritten gab es immer längere Pausen, in denen wir kreativ werden konnten”, erklärt Zang. “Mit dem Bus haben wir die Mikros mit Strom versorgt und konnten so in ganz Nordamerika an der frischen Luft – also tatsächlich In The Wind – aufnehmen.” Kurz bevor die Konzertsaison für Magic Giant losging, startete auch ihre Single “Set on Fire” durch. Die Band veröffentlichte die Single in Eigenregie und so machte sie ihren Weg – vom selbstgebauten Tonstudio bis auf Platz 4 der US Viral 50 Charts von Spotify und mittlerweile 4 Mio. Streams in weniger als einem Jahr. In der Radiolandschaft von Los Angeles wurde der Song zu einem Megaerfolg und erreichte Platz 1 der Local Only Liste des Senders KROQ. Dieser Erfolg brachte dem Trio einen Vertrag beim Label Washington Square ein. Billboard berichtete über Magic Giant: “Bei ihren fröhlichen Liveshows tanzt das komplette Publikum”, und NPR schrieb: “Magic Giant bündeln die Energie und die Atmosphäre aller bisherigen gutgelaunten und leidenschaftlichen Indiefolk-Trends.” Bei Magic Giant finden drei sehr unterschiedliche, dynamische Künstlerpersönlichkeiten zusammen. Seit seiner Kindheit in Washington D.C. geht Austin wie besessen seiner Begeisterung für Songwriting nach. Er studierte klassische Komposition und schrieb Songs mit Künstlern wie John Legend und David Guetta. Der aus New Jersey stammende Zambricki wurde als Teenager von einem Auto angefahren und fiel in ein Koma. Nachdem er aufgewacht war, lernte er innerhalb von vier Tagen Violine (Grund dafür ist eine durch die Verletzung des Gehirns verursachte Neuordnung, die mittlerweile als Acquired Savant Syndrome bekannt ist): “Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich mich selbst vor das Auto werfen”, grinst Zambricki zu dem Thema. Später begann er, Songs zu schreiben und einer seiner ersten wurde in dem beim Sundance Film Festival ausgezeichneten Film Paper Heart eingesetzt. Zang wuchs als Kind persischer Einwanderer in Los Angeles auf, lernte in der Grundschule Kontrabass. Später nahm er Gitarrenunterricht und studierte Tanz. Austin und Zambicki wurden im Internet auf ihn aufmerksam, wo sie einige Videos von ihm sahen, auf denen er Salsa tanze. Sie waren sofort begeistert. Auf den ersten Blick verbindet die Drei nichts, aber zwischen ihnen herrscht eine Chemie, die jedes Publikum mitreißt – ob es bei einem ausverkauften Auftritt im legendären Troubadour ist oder bei Sonnenuntergang auf einem Musik- und Yogafestival. In der jüngeren Vergangenheit waren Magic Giant mit Künstlern wie Beats Antique, The Revivalists und Mike Posner auf Tour. Auf In The Wind verschmelzen Alternative, Pop und Folk. Die Instrumentierung besteht u. A. aus (haltet Euch fest…) Orchesterdrums, Banjo, Trompete, Saxophon, Mundharmonika, Synthesizer, elektrischem Bass, Cello, Viola, Violine, Dobra, Lap Steel Gitarre, Mandoline und vielem mehr. Das Album ist musikalisch und textlich gleichermaßen vielseitig und dynamisch. “Wir benutzen einfach die Instrumente, die am besten zu dem jeweiligen Song passen”, erklärt Austin. Und Zang fügt hinzu: “Wenn wir zusammen Texte schreiben, kommt immer etwas anderes heraus, als es sich jeder einzelne von uns vorgestellt hatte. Das ist das Schöne daran – wir haben eine gemeinsame Stimme, die wir alleine nie gefunden hätten“. Ihr Weg führte die Band schließlich nach Atlanta, wo sie mit der Unterstützung des Produzenten Ben Allen, ihre Songs zu einem großen Ganzen zusammenfügten. Wieder zu Hause in ihrem in einem umgebauten Bombenschutzraum aus den 1940ern stehenden Studio The Bunker verpassten Magic Giant ihrem Debütalbum den letzten Schliff. Austin hat das Schlusswort: “Wir wollen, dass die Leute mal richtig loslassen und alle Hemmungen verlieren, wenn sie unsere Musik hören oder uns live sehen”! Magic Giant werden ihr Deutschland Debut auf dem diesjährigen Reeberbahn Festival geben und im September auch in Köln zu sehen sein.
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Tickets: 11 € (zzgl. Geb.)

Eine Veranstaltung von Prime Entertainment Magic Giant_ Web Artwork

danach:  Barsounds  I  Mojo Rising

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