Die Geschichte des Blue Shell muss hier nicht neu aufgerollt werden – die wurde zum 30. Geburtstag im Mai erzählt. Jetzt wird es Zeit, Geschichte neu zu schreiben. Das Blue Shell wird zum Club. Wir haben angebaut und sind größer geworden. Es gibt neue Toiletten, neues Licht und neues Klima. Und wir wollen Musik zurück in den Club bringen. Nicht mit den üblich verdächtigen Mottoabenden. Sondern durch einen eigenen Sound, den Blue-Shell-Sound: freigeistig, exzentrisch, tief. Für Leute, die ein bisschen mehr wollen. Wie unsere DJs, die Grenzen nicht zwischen Beat und Riff, nicht zwischen Mensch und Maschine, nicht zwischen Punk und Soul, nicht zwischen gestern und heute ziehen. Sondern zwischen Gut und Böse, um jenseits von Allem zu tanzen.
Wir glauben daran, dass die Kölner Clublandschaft den Blue Shell Club braucht. Und eine feine neue Bar, bei der man auch nachts um 3, wenn die Stadt längst schläft, noch von Musik mit Geschmack und einem guten Drink durch das Großstadtleben getragen wird. Es wird alles sehr anders bleiben im Blue Shell. Vertraut. Und total neu und vibrierend. Wie damals in 30 Jahren. Ganz anders. Wir sind so aufgeregt, dass wir glatt mal wieder diese alte Starclub-Parole von 1962 herausposaunen wollen: Die Not hat ein Ende! Die Zeit der Dorfmusik ist vorbei!
Ab jetzt starten wir nach und nach unser neues Club-Programm von Mittwoch bis Samstag – den BLUE SHELL CLUB. Von Sonntag bis Dienstag hat unsere BLUE SHELL BAR bis 5 Uhr morgens geöffnet. Und natürlich stehen auch weiterhin eine Menge guter Konzerte auf dem Plan.
ist das Lokal ein beliebter Anlaufpunkt für Musiker, Schauspieler, Schriftsteller und andere mehr oder weniger exotische Zeitgenossen. So manche Szene eines Kino- oder Fernsehfilms findet hier nach wie vor ihre Kulisse, Bands wie die Black Crowes oder Blur feierten hier schon feucht-fröhliche Aftershow- bzw. Record-Release-Parties.
Hobby- bzw. Nachwuchsliteraten haben immer noch die Möglichkeit wie früher bei den legendären "Lesungen auf dem Billardtisch" (eine Auswahl dieser Texte ist seinerzeit in einem Band erschienen) beim traditionellen Poetry Slam "The Word Is Not Enough" ihre selbstverfassten Texte vorzutragen.
Damit das Angebot weiterhin so vielfältig bleibt, sind Interessenten mit außergewöhnlichen Ideen und/oder Hang zur (Selbst-)Darstellung natürlich willkommen.