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Ove / Support: Deniz Jaspersen

ove

Do, 11.04.2019

Einlass: 20:00

Beginn: 21:00

Ove
Akustik/Folk/Americana
Hier kommt Abruzzo! Die Hamburger Band OVE geht 2019 mit ihrem dritten Album wieder auf Deutschlandtour.
Der Sound von „Abruzzo“ katapultiert die Band in neue Sphären der Vielseitigkeit und zieht wunderbaren Stories vom Scheitern und Aufstehen ein federleichtes Kleid an.
Sixties-Referenzen mit Falsettchören im Background und glasklaren Folk-Harmonien treffen auf edle Bassläufe mit famosem Funk, Afrobeat-Gitarrenlicks auf zurückgelehnten Yacht-Pop. Das ergibt einen pulsierenden, lässigen, neuen Style, und der steht dieser Band vorzüglich.
Man spürt: OVE haben mächtig Spielbock. Die neuen Songs wollen ausgebreitet, all die neuen Geschichten möchten erzählt werden. Sie haben es verdient.
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Support:

Deniz Jaspersen (Herrenmagazin)
Pop

Portrait Deniz Jaspersen

„Es ist einfach nur Popmusik.“ Aus Deniz Jaspersens Mund klingt selbst diese grobe und interpretationsoffene Umschreibung seines kommenden Soloalbums nach einem Füllhorn an Ideen, die sich Bahn brechen wollen. Denn Pop ist natürlich ein weites Feld. Eines, das dem kreativen Kopf hinter Herrenmagazin schon mit dem letzten Album seiner Band keine Ruhe lässt und das ihn letztlich zwingt, seine Eigenwahrnehmung gerade zu rücken.
Denn anders als im Bandkontext, in dem sich Songs gerne organisch zusammenfügen, ist der Musiker abgesehen von der Unterstützung seines Produzenten Tobi Siebert (Klez.e, Delbo, And The Golden Choir) auf sich allein gestellt und spielt alle Instrumente bis auf die großzügig platzierten Bläserparts selbst ein. „Ich hatte keine andere Wahl, denn ich wusste zunächst nicht, wo genau es lang geht – und für Studiomusiker fehlte das Geld“, erklärt Jaspersen.
Kreativ eingeschränkt hat sich der Multiinstrumentalist, für den ein guter Song unabhängig von seinem Gewand ein guter Song bleibt, allerdings nicht. Sein leichtfüßiger, luftiger Indiepop grätscht gleichermaßen behutsam wie bestimmt zwischen Songwriter-Gestus, sonnensattem Yachtrock und radioaffiner, genau, Popmusik, die nicht dem gängigen Erfolgsschema entsprechen möchte. Dem Ergebnis ist kaum anzumerken, dass Jaspersen zwischen den Anfang 2017 in seiner Wohnung entstandenen Demos und den finalen Studiosessions jede Menge Selbstzweifel überwinden und das Schlager-Riff umschiffen, an sich selbst wachsen und lernen muss, seinem Gefühl zu vertrauen. „Es ist, als hätte ich die ganze Zeit nur im Erdgeschoss gelebt und erst mit meinem Soloalbum entdeckt, dass es noch obere Stockwerke gibt und ich diese erst richtig einrichten muss.“
Mehr braucht es auch nicht, um das erste Soloalbum Jaspersens zu erklären: Es geht um Gefühl, Selbstzweifel und das Meistern von Herausforderungen – und letztlich einfach nur um Musik und die Kraft des Songs. Die Geschichten darüber zu schreiben liegt jetzt an denen, die bereit sind, zuzuhören.
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Tickets: 10,- € (zzgl. Geb.)

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