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AUSVERKAUFT! Arcane Roots / Toska

arcane-roots-head

Fr, 22.09.2017

Einlass: 20:00

Beginn: 21:00

ARCANE ROOTS
Rock
Das vergangene Jahr haben ARCANE ROOTS hauptsächlich im Studio verbracht. Das Trio arbeitete intensiv am kommenden Album „Melancholia Hymns“, das im September erscheinen soll, und an seinem Ruf, eine der innovativsten Rock-Bands der britischen Inseln zu sein. Gerne werden Vergleiche mit Biffy Clyro oder Muse gezogen – ironischerweise zwei Bands, die ARCANE ROOTS schon auf Tournee begleitet haben –, obwohl die Jungs aus London (genauer aus dem Royal Borough of Kingston upon Thames) so völlig unabhängig von allem sind, was sonst noch mit Gitarre-Bass-Schlagzeug auf die Bühnen tritt. Das zeigte sich schon beim ersten Album „Blood And Chemistry“, mit dem sie 2013 die Vorstellungswelt des Alternativen und Lauten durcheinanderwirbelten, und zeigt sich auch jetzt an der Vorab-Single „Matter“, die den alten Hymnen wie „Curtains“ in nichts nachsteht, genauso sorgfältig arrangiert und produziert ist und trotzdem einen neuen Weg beschreitet. Gitarrist, Keyboarder und Sänger Andrew Groves, Bassist Adam Burton und Schlagzeuger Jack Wrench haben den elektronisch induzierten Rock auf eine neue Spitze getrieben. Wenn man den Kritiken der ersten Konzerte folgt, sind ARCANE ROOTS auch live immer noch das Gelbe vom Ei und machen als Trio einen „ungeheuren Rabatz mit minimaler Instrumentierung“, wie der Independent mit britischem Understatement schrieb, um dann zusammenzufassen: „Das neue Material erweitert die Musik über alle Grenzen hinaus, die für eine Rockband gemeinhin als ,akzeptabel‘ gelten. Wenn sie dieses Momentum aufrecht erhalten, zeigen ARCANE ROOTS der Welt dieses Jahr so richtig, wozu sie in der Lage sind.“ Das sind ja wohl die besten Voraussetzungen für die kommende Tour im September.
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Support:

TOSKA
Progressive MetalToska 1
Es bleibt so manches Fragezeichen stehen, wenn man sich mit der selbstbetitelten Debüt-EP von TOSKA beschäftigt hat. Wer sind diese Musiker? Was ist deren Ansinnen? Wie kommen Isländer dazu, ihre Lyrics an das Werk eines (kaum übersetzten) polnischen Schriftstellers (Tadeusz Micinski) anzulehnen? Doch beziehen sich diese Fragen mehr aufs Informelle.
Auf der musikalischen (Haben-)Seite können TOSKA skandinavisch melodischen Black Metal für sich verbuchen, der sich mitunter bewusst sperrig präsentiert, als dass die Tracks nicht mit Übergängen und unterschiedlichen Strukturen geizen (Night III – Iced Spectres). Hier gilt es der Band durchaus Talent und handwerkliche Fähigkeiten an den Instrumenten zu attestieren (Night V – Blizzard Tales für Gitarre und Schlagzeug). Vom Songwriting her sind weniger komplexe, aber deshalb nicht einfache oder platte Tracks wie Night I – Algid Gales oder das treibend groovige Night IV – The Howling Descent echte Hinhörer und machen auf die Isländer neugierig – eben auch informell.
Dass der Gesang auf Toska eine untergeordnete Rolle spielt, ist dem Sound geschuldet, als dass die Vocals ziemlich unter die Instrumente gemischt wurden. Konzentriert man sich allerdings, um den Gesang heraus zu hören, dann kann man trotzdem nicht recht viel mehr dazu sagen, außer dass er nicht clean ist.
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Tickets: 14 € (zzgl. Geb.)
Das Konzert ist restlos ausverkauft. Bei Fragen wendet euch bitte an den Veranstalter.kölnticketb

Eine Veranstaltung von Prime Entertainment

und danach:

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